Ab Casa Mumu · Piemont · Italien

Vom brachliegenden Gelände zum Olivenhain

Die Geschichte des kleinen Grundstücks direkt neben dem Haus — und des ersten Olivenöls, das wir 2027 zu pressen hoffen.

Eine lange Geschichte

Vom Maulbeerbaum zum Olivenbaum

Direkt neben dem Haus liegt ein Grundstück mit einer langen Geschichte. Vor etwa fünfzig Jahren standen dort noch Maulbeerbäume — "mumu" im piemontesischen Dialekt, und der Ursprung des Namens Casa Mumu. Diese Maulbeerbäume wurden später durch Weinreben für die Weinherstellung ersetzt. Und vor etwa fünfzehn Jahren verwilderte das Grundstück: Niemand kümmerte sich mehr darum, und die Natur übernahm nach und nach wieder die Oberhand.

Wer es damals gesehen hätte, hätte sich dort kaum einen Olivenhain vorgestellt. Aber genau das wollten wir daraus machen.

Das überwucherte, brachliegende Grundstück neben Casa Mumu, bevor es urbar gemacht wurde
So sah das Grundstück nach Jahren der Verwilderung aus.

Vor vier Jahren

Das Grundstück urbar gemacht

Vor vier Jahren haben wir noch einmal von vorne angefangen. Das gesamte Grundstück wurde umgepflügt und alles Unkraut entfernt, sodass nur nackte, fruchtbare Erde übrig blieb — bereit für ein neues Kapitel.

In diese nackte Erde pflanzten wir rund 50 Olivenbäume — speziell ausgewählte Sorten, die im piemontesischen Klima gut gedeihen — sowie 10 Mandelbäume.

Das umgepflügte Grundstück neben Casa Mumu, bereit zur Bepflanzung

Die Pflanzung

Fünfzig junge Bäume in die Erde

Jeder Baum wurde sorgfältig gepflanzt und mit einem Drahtschutz versehen, um die jungen Stämme vor Wild und Wind zu schützen. Ein bescheidener Anfang — Reihen dünner Stäbe in nackter Erde — aber mit einem klaren Versprechen für die Zukunft.

Ein Einblick in das Pflanzen der ersten jungen Olivenbäume.

Das erste Wachstum der jungen Olivenbäume in Drahtschutzhüllen

Das erste Wachstum

Zerbrechlich, aber beharrlich

In den ersten Monaten nach dem Pflanzen waren die jungen Bäume kaum mehr als Zweige in einer Schutzhülle. Doch Geduld zahlte sich aus: Langsam kamen Blätter, und mit jeder Saison wurden die Stämme kräftiger.

Besonders die Olivenbäume gediehen ausgezeichnet in Boden und Klima hier — sogar besser, als wir zu hoffen gewagt hatten.

Heute

Ein richtiger Hain

Vier Jahre später steht hier ein junger, aber vollwertiger Olivenhain: Reihen üppiger Bäume mit vollen Kronen, wo einst nur nackte Erde und Drahtschutzhüllen standen. Es ist eine der schönsten Veränderungen, die man rund ums Haus beobachten kann — Saison für Saison ein wenig grüner, ein wenig voller.

Der Olivenhain von Casa Mumu, wie er heute mit ausgewachsenen jungen Bäumen dasteht
So sieht der Olivenhain heute aus.

Ausblick

2027: die erste Ernte

Nächstes Jahr, 2027, erwarten wir unsere allererste Olivenernte. Ein besonderer Moment, auf den wir seit vier Jahren hinarbeiten — und der Beginn von etwas Neuem: unser eigenes Olivenöl "Casa Mumu", gepresst aus Oliven, die buchstäblich neben dem Haus gewachsen sind.

Die allererste Olive an einem der jungen Bäume bei Casa Mumu
Die allererste Olive, schon sichtbar am Zweig — ein Vorgeschmack auf das, was 2027 bringen wird.

Erleben Sie es während Ihres Aufenthalts

Spazieren Sie zwischen den Olivenbäumen, riechen Sie die Kräuter am Wegesrand und erleben Sie, wie sich dieser Winkel Piemonts verändert — Jahr für Jahr ein Stück schöner.

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